Die Corona-Krise kam mit einem lauten Knall – ein “Schwarzer Schwan paar Excellence” – wobei ganz so war es ja gar nicht. In den Medien konnte man den Shutdown in China wochenlang verfolgen – die Börsen hier haben das aber komplett ignoriert. Und so habe auch ich mich in Sicherheit gewahrt, dass es schon nicht so schlimm wird. 

Pustekuchen: Mit dem ersten Fall in Bayern ging die Rutschpartie an den Märkten dann los. Und die Geschwindigkeit und Intensität des Crashs hat seinesgleichen gesucht. Ich habe in 15 Jahren Börse bei weitem noch nie so etwas gesehen. Tagelang gang es Vola-Down Handelsunterbrechungen, selbst -10% im Index waren möglich. 

Das schlimme dabei: Viele Broker und auch Wikifolio konnten diesen Ansturm nicht bewältigen. Lang & Schwarz war teils stundenlang nicht erreichbar, entsprechend konnte man bei Wikifolio nicht reagieren. Erst “als das Kind schon in den Brunnen” gefallen war konnte man reagieren. Da waren mir die Kurse aber ehrlich gesagt schon zu tief – im Nachhinein hätten sich die Verkäufe natürlich noch gelohnt. Ich habe die Dimension der Krise mit einem DAX -40% bei 8.000 in wenigen Wochen nicht für möglich gehalten. Und ich habe mich sehr geärgert, dass ich die Krise im Wikifolio nicht besser abfedern konnte. 

Heute, gut 2 Monate  später sieht die Welt wieder viel freundlicher aus. Die Börsen haben sich erholt, und auch die Wikifolios konnten die Aufwärtsbewegung voll mitnehmen. Die Zukäufe sind teils deutlich im Plus, das Wikifolio Goldesel-Investing z.B. nur noch knapp 5% vom Allzeithoch entfernt, das Wikifolio Stockpicking US hat sogar bereits einige neue Allzeithochs erreicht die letzten Tage.

Viele Aktien haben eine tolle Erholung hingelegt, zuletzt konnte vor allem Sixt massiv profititieren, zuletzt von der Insolvenzmeldung von Hertz. Das Portfolio und tägliche Kommentare könnt ihr auch immer auf der Wikifolio Seite verfolgen.